
Gleich nachdem unsere Pflanzenkollektionen 2002 so durch die Decke gingen und klar wurde, dass ein riesiges Interesse an schönen Gestaltungen mit einjährigen Sommerblumen vorhanden war, bewarben wir uns 2003 beim StartUp-Wettbewerb, dem damals größten Existenzgründer-Wettbewerb Deutschlands.
Wir versprachen uns davon zwar keinen Preisgewinn, aber die Chance, eine kritische Einschätzung unserer Keimzeit-Idee seitens renommierter Wirtschaftsexperten zu erhalten. Denn die eingereichten Business-Pläne wurden sehr genau unter die Lupe genommen, wofür man sonst ein teures Beratungsunternehmen hätte engagieren müssen. Aber genau das Geld fehlte uns zum Start von Keimzeit.
Und dann kam das Ergebnis der Analyse und mit ihr die absolut unerwartete Überraschung: Wir gewannen doch tatsächlich glatt den 3. Preis im StartUp-Wettbewerb für das Bundesland Schleswig-Holstein.
Nochmal 10 Jahre später bewarben wir uns wieder: diesmal für den Deutschen Mittelstandspreis. Auch hier reichten wir unsere Konzepte ein, um Feedback und Kritik zu erhalten, unsere Schwachstellen aufzudecken und Stärken besser zu nutzen. Und auch diesmal kamen wir mit unseren Ideen und der bisherigen Firmenentwicklung bis in die letzte Juryrunde. Zwar gab es keine Platzierung, aber unter den vielen hundert Bewerbern Deutschlandweit ist es schon eine große Ehre, bis in die Juryrunde vorzudringen. Und so geschah es sogar 5 Jahre in Folge.
Die Preise sind wichtige Stationen auf unserer Keimzeitreise. Sie versichern uns immer wieder, auf dem richtigen Weg zu sein und zu bleiben. Dank dem damit verbundenen Feedback von Experten konnten wir eine gesunde Firma aufbauen, mit soliden Strukturen, fachlicher Tiefe und dem Herzblut für unser Saatgut.