Knorpelmöhre 'Snowflake'

Wir freuen uns immer über die große Beliebtheit der Knorpelmöhre, denn blickt man nur auf die Fotos, so wirken die Pflanzen und ihre Blüten zunächst nicht so auffallend wie beispielsweise farbenfrohe Zinnien, Kosmeen, Mohne oder Malven. Doch ihre Qualitäten werden schnell offenbar, wenn man sie... mehr
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Knorpelmöhre 'Snowflake' (Ammi majus)

Wir freuen uns immer über die große Beliebtheit der Knorpelmöhre, denn blickt man nur auf die Fotos, so wirken die Pflanzen und ihre Blüten zunächst nicht so auffallend wie beispielsweise farbenfrohe Zinnien, Kosmeen, Mohne oder Malven. Doch ihre Qualitäten werden schnell offenbar, wenn man sie einmal im Garten ausgesät hat. Die einjährigen Pflanzen entwickeln schon bald kräftige Stiele mit zart gefiedertem Laub und werden schnell bis zu 150 cm hoch. Fast auf Augenhöhe blühen dann die beeindruckenden, riesigen Blütenteller auf, die sich wiederum aus bis zu zwei Dutzend filigranen Einzeltellern zusammensetzen und der Wilden Möhre ähneln. Diese Doppeldolden können bis zu 20 cm im Durchmesser erreichen und ihre anmutige Schönheit macht sie nicht nur im Garten zu einem zauberhaften Begleiter für hohe Stauden, sondern auch zu einer edlen Vasenblume. 

Der Knorpelmöhre ist auch unter dem Namen Großes Bischofskraut bekannt, bzw. unter ihrem botanischen Namen Ammi majus. Der Name „Bischofskraut“ geht vermutlich auf die Form der Dolden zurück, die an eine prunkvolle, bischöfliche Mitra (Kopfbedeckung) erinnern. Ihr kleiner Bruder ist Ammi visnaja, das Kleine Bischofskraut, welches gechlossenere Dolden trägt, die geometrisch sehr akkurat angeordnet sind. Ammi visnaja wird mit 100 cm auch nicht so hoch wie die Knorpelmöhre.

Ursprünglich stammt Ammi majus aus dem Mittelmeerraum. Bereits im alten Ägypten wurde es vor allem in der Heilkunde genutzt. In späteren Jahrhunderten fand es seinen Weg nach Europa, Nordamerika und Australien. Die Knorpelmöhre liebt volle Sonne, aber kommt auch im lichten Schatten gut zurecht. In Sachen Boden mag sie es locker, durchlässig und mäßig nährstoffreich und benötigt keinerlei Pflege, nur staunasse Füße mag sie gar nicht. Wenn man ihre Samen ausreifen lässt, so sät sich Ammi majus im Herbst nur zu gern selbst im Garten weiter aus und kann dann auch unvermutet an ganz neuen Stellen im Garten auftauchen. Wegen ihres wilden Charakters passt sie besonders gut in Naturgärten, Steppen- und Gräserpflanzungen oder spielt gern auch den anmutigen Begleiter für andere Prachtstauden und großblütige Einjährige. Besonders Schwebfliegen lieben sie, aber auch Insekten wie Schlupfwespen, Nachtfalterarten, Käfer und andere nutzen zahlreich das Nahrungsangebot der Blüten.

Lebensdauer: einjährig
Farbe: Weiß
Aussaatzeit: ab April draußen
Wuchshöhe: um 120 bis 150 cm
Wuchsform: straff ausladend
Blütezeit: Juni, Juli, August, September
Blütentyp: Dolden
Gestaltung: Bauerngarten, Naturgarten, hohe Beete
Standort: vollsonnig, leicht schattig
Boden: normale Erde, nährstoffarme Erde, durchlässige Erde, Staunässe unbedingt vermeiden
Pflege im Beet: frei von Unkraut halten, breitwürfig säen, Staunässe vermeiden, 30 cm Abstand zu bestehenden Stauden
Pflege im Topf: eignet sich nur bedingt für Topfkultur
Verwendung: Schnittblume, Trockenstrauß
Eigenschaften: gute Selbstaussaat
Ökologischer Wert für Insekten: hervorragend