Färberkamille 'Kelwayi'

Die Färberkamille trägt ihren Namen nicht zufällig. „Tinctoria“ verweist direkt auf ihre frühere Nutzung als Färberpflanze. Aus den leuchtend gelben Blüten gewannen Menschen über Jahrhunderte haltbare Gelbtöne für Wolle und Stoffe. Im Deutschen nennt man sie Färberkamille oder auch Goldkamille.... mehr
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Färberkamille 'Kelwayi' (Anthemis tinctoria)

Die Färberkamille trägt ihren Namen nicht zufällig. „Tinctoria“ verweist direkt auf ihre frühere Nutzung als Färberpflanze. Aus den leuchtend gelben Blüten gewannen Menschen über Jahrhunderte haltbare Gelbtöne für Wolle und Stoffe. Im Deutschen nennt man sie Färberkamille oder auch Goldkamille. Sie wächst ursprünglich in Südeuropa und Westasien und besiedelt dort trockene Wiesen, Böschungen und lichte Hänge. Diese Herkunft prägt ihr Verhalten im Garten bis heute.

Die Färberkamille wächst mehrjährig, aber nicht ewig, sie gehört zu den eher kurzlebigen Stauden. Sie bildet locker aufgebaute Horste und erreicht je nach Standort 60 bis 80 Zentimeter Höhe. Die fein gefiederten, graugrünen Blätter wirken leicht und luftig. Ab Juni öffnen sich zahlreiche zitronengelbe Blüten mit dunkler Mitte, die an Kamille erinnern, aber kräftiger und fester wirken. Die Blütenscheiben stehen akkurat waagerecht über dem Laub, das macht sie auch sehr interessant für formale, strukturierte Gärten. Insekten finden hier reichlich Nahrung, vor allem Wildbienen und Schwebfliegen besuchen sie regelmäßig.

Gesät wird Anthemis tinctoria ab März im Haus oder ab April direkt ins Beet. Der Standort verlangt Sonne, Wärme und Luft. Schwere, feuchte Böden bremsen das Wachstum und verkürzen die Lebensdauer. Lockere, sandige und eher magere Erde passt deutlich besser. Zu viel Dünger treibt weiches Blattwerk und schwächt die Standfestigkeit. Im Topf wächst die Pflanze gut, wenn das Gefäß tief genug bleibt und Wasser schnell abfließt. Schneidet man verblühte Stängel regelmäßig zurück, schiebt die Pflanze neue Knospen nach und verlängert die Blütezeit deutlich. Anthemis tinctoria sät sich oft selbst aus, so dass die Stauden selbst zwar nur wenige Jahre wirken, aber auch für den eigenen Nachschub sorgen.

Lebensdauer: mehrjährig/Staude
Farbe: Gelb
Aussaatzeit: ab März drinnen, ab April draußen
Wuchshöhe: um 60 bis 80 cm
Wuchsform: stark verzweigt, locker aufrecht
Blütezeit: Juli, August, September
Blütentyp: Korbblüten
Gestaltung: Bauerngarten, Steingarten, Topf und Balkon , mittelhohe Beete
Standort: vollsonnig
Boden: normale Erde, magere Erde, gleichmäßig feucht
Pflege im Beet: Staunässe vermeiden, Samenansätze früh entfernen für mehr Blüten
Pflege im Topf: verträgt Trockenheit, nicht zu nass halten
Verwendung: Schnittblume
Eigenschaften: gute Selbstaussaat
Ökologischer Wert für Insekten: sehr gut