Bischofskraut 'Green Mist'

Mit seinen bis zu 14 cm großen Blütentellern, dem feinen dillähnlichen Laub und seinem stark verzweigten Wuchs ist das Kleine Bischofskraut (Ammi visnaja) ein idealer Begleiter für viele Prachtstauden in Bauerngärten, Natur- und Steppenbeeten. Er durchwächst andere Pflanzen und unterstreicht mit... mehr
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Bischofskraut 'Green Mist' (Ammi visnaja)

Mit seinen bis zu 14 cm großen Blütentellern, dem feinen dillähnlichen Laub und seinem stark verzweigten Wuchs ist das Kleine Bischofskraut (Ammi visnaja) ein idealer Begleiter für viele Prachtstauden in Bauerngärten, Natur- und Steppenbeeten. Er durchwächst andere Pflanzen und unterstreicht mit seinen geometrisch akkurat gewachsenen, grünlichen großen Dolden die Blütenpracht anderer Zierpflanzen. Wer gern selbst Sommersträuße im Garten schneidet, wir das Bischofskraut bald für sich entdecken. Die großen Doldenteller halten ewig in der Vase und geben jedem Strauß einen ganz besonderen, fluffigen Charme.

Der Name „Bischofskraut“ geht vermutlich auf die Form der Dolden zurück, die an eine prunkvolle, bischöfliche Mitra (Kopfbedeckung) erinnern. Zum Verwechseln ähnlich sieht das Kleine Bischofskraut der Knorpelmöhre (Ammi majus, auch Großes Bischofskraut genannt). Die beiden Verwandten unterscheiden sich jedoch, so wird das Kleine Bischofskraut nur bis 100 cm hoch, die Knorpelmöhre dagegen bis 150 cm. Das Bischofskraut blüht mit geschlossenen grünlichen Blütentellern, die Knorpelmöhre entwickelt lockerere Blütenteller aus kleinen Einzeldöldchen und blüht strahlend weiß.

Ursprünglich kam Ammi visnaja als Unkraut aus Nordafrika und dem vorderen Orient zu uns und wurde später als durchblutungsfördernde Heilpflanze entdeckt. In Arabien verwendete man die verholzten Stängel der Pflanzen zur Produktion von Zahnstochern, weshalb die Pflanze bis heute auch "Zahnstocherkraut" und "Zahnstocherammei" genannt wird.

Das kleine Bischofskraut liebt volle Sonne, aber kommt auch im lichten Schatten gut zurecht. Der Boden sollte locker, durchlässig und mäßig nährstoffreich sein und gern etwas trockener. Die Pflanzen benötigen keinerlei Pflege, nur staunasse Füße mögen sie gar nicht. Wenn man ihre Samen ausreifen lässt, so sät sich Ammi visnaja im Herbst nur zu gern selbst im Garten weiter aus und kann dann auch unvermutet an ganz neuen Stellen im Garten auftauchen. Wegen seines wilden Charakters passt es besonders gut in Naturgärten, Steppen- und Gräserpflanzungen oder spielt gern auch den anmutigen Begleiter für andere Prachtstauden und großblütige Einjährige. Besonders Schwebfliegen lieben das Bischofskraut, aber auch andere Insekten wie Schlupfwespen, Nachtfalterarten, Käfer und andere nutzen zahlreich das Nahrungsangebot der Blüten.

Lebensdauer: einjährig
Farbe: Weiß, Grün
Aussaatzeit: ab April draußen
Wuchshöhe: um 80 bis 100 cm
Wuchsform: stark verzweigt, feingliedrig
Blütezeit: Juni, Juli, August, September
Blütentyp: Dolden
Gestaltung: Bauerngarten, Naturgarten, mittelhohe Beete
Standort: vollsonnig, leicht schattig
Boden: nährstoffarme Erde, durchlässige Erde, Staunässe unbedingt vermeiden
Pflege im Beet: frei von Unkraut halten, breitwürfig säen, Staunässe vermeiden, 30 cm Abstand zu bestehenden Stauden
Pflege im Topf: eignet sich nur bedingt für Topfkultur
Verwendung: Schnittblume
Eigenschaften: gute Selbstaussaat
Ökologischer Wert für Insekten: hervorragend