Sonnenblumen-Mix 'Soluna Dreams'

Dieser Sonnenblumen-Mix 'Soluna Dreams' ist etwas Besonderes: er wird nur hüfthoch und blüht schon sehr früh im Sommer. Ab Juli bilden sich an seinen verzweigten Stängeln viele bis 8 cm große Blütenscheiben in Creme, Orange und Bronze; und zwar den ganzen Sommer lang! Die... mehr
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Sonnenblumen-Mix 'Soluna Dreams' (Helianthus debilis)

Dieser Sonnenblumen-Mix 'Soluna Dreams' ist etwas Besonderes: er wird nur hüfthoch und blüht schon sehr früh im Sommer. Ab Juli bilden sich an seinen verzweigten Stängeln viele bis 8 cm große Blütenscheiben in Creme, Orange und Bronze; und zwar den ganzen Sommer lang!

Die Sonnenblumen-Art Helianthus debilis bedeutet übersetzt "Zarte Sonnenblume" und weist einige Unterschiede zu den "normalen" Sonnenblumen auf  (Helianthus annuus). Beide stammen aus Nordamerika, und beide entwickeln die typischen Blütenscheiben, die Sonnenblumen so unwiderstehlich machen. Aber bei den Debilis-Sorten fällt alles eine Nummer kleiner und zarter aus. Die Pflanzen werden meist nur um die 120 bis 180 cm hoch, ihre Blätter sind kleiner, die Stängel schmaler, die Blütenscheiben ebenfalls. Dafür verzweigen sie sich viel besser und blühen dadurch auch an viel mehr Stängeln, bzw. viel üppiger pro Pflanze. Der Wuchs ist nicht so sparrig, sondern breiter und ausladender. Das macht sie auch interessant für mittelhohe Beete oder als Übergang zwischen zwei Beethöhen, z.B. um die sparrigen Füße der hohen Helianthus annuus-Sorten im Beet zu kaschieren. Man kann sie auch gut in großen Kübeln auf Terrasse und Balkon ziehen.

Ursprünglich heimisch in Nordamerika, werden Sonnenblumen inzwischen weltweit nicht nur gärtnerisch genutzt, sondern vor allem auch angebaut, um Öl und Samen zu ernten. Ihren Namen — Helianthus kommt von Helios = Sonne — tragen sie nicht nur wegen ihrer großen Blütenstände, die wie Sonnenräder aussehen, sondern auch, weil sie diese stets der Sonne zuwenden und ihr im Tageslauf folgen. Morgens geht sozusagen nicht nur die Sonne im Osten auf, sondern auch die Sonnenblumen! Am Abend blicken die Sonnenblumen gen Westen. Sonnenblumen sind einjährig, wunderschöne Zierpflanzen in Bauerngärten oder als Solitärpflanzen und versamen sich fleißig selbst mit ihren Sonnenblumenkernen im Herbst. Gern hat man einige Exemplare auch für den ökologischen Wert im Garten, denn ihre großen Blütenstände ernähren nicht nur Bienen und andere Insekten mit ihrem Nektar, sondern auch Vögel mit ihren Sonnenblumenkernen.

Für das große Wachstum innerhalb nur eines Sommers benötigen die Sorten der "Zarten Sonnenblumen" (H. debilis) reichlich Nährstoffe, Licht und Wasser, wenn auch nicht so viel wie die "normalen" Sonnenblumen (H. anuus). So brauchen sie volle Sonne, einen normalen bis nahrhaften und durchlässigen Boden und kommen mit Wind und Trockenheit auch gut klar.  Sonnenblumensamen werden von den Vögeln und Wildtieren gern im Garten "verteilt", wo sie im Folgejahr keimen. Die neuen Pflanzen haben dann zwar nicht mehr die genauen Merkmale der Stammpflanzen, aber es macht Freude zu sehen, mit welchen Besonderheiten die Abkömmlinge im Garten im Folgejahr blühen.

Lebensdauer: einjährig
Farbe: Mehrfarbig
Aussaatzeit: ab März drinnen, ab Mitte Mai draußen
Wuchshöhe: um 120 bis 150 cm
Wuchsform: buschig, ausladend
Blütezeit: Juli, August, September, Oktober
Blütentyp: Korbblüten
Gestaltung: Bauerngarten, Topf und Balkon , hohe Beete, mittelhohe Beete
Standort: vollsonnig
Boden: normale Erde, nährstoffreiche Erde, durchlässige Erde
Pflege im Beet: braucht viel Platz im Beet
Pflege im Topf: austrocknen vermeiden, 1 x wöchentlich gering dosiert flüssig düngen
Verwendung: Vogelfutter, Schnittblume
Eigenschaften: gute Selbstaussaat
Ökologischer Wert für Insekten: hervorragend