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Kapuzinerkresse 'Milkmaid'

Kapuzinerkresse 'Milkmaid'

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Aussaatzeit ab Mitte April bis Juli an Ort und Stelle
Keimdauer 10 - 20 Tage bei 15 - 18°C
Blütezeit bei früher Aussaat ab Juni,
in jedem Fall bis zum Frost
Pflege im Topf nicht düngen, Staunässe vermeiden,
Verblühtes regelmäßig entfernen 
Pflege im Beet nicht düngen, Staunässe vermeiden,
Verblühtes regelmäßig entfernen 
Wuchshöhe 200 cm
Standort Sonne bis Halbschatten
Boden normale Gartenerde
Gestaltung Spaliere, Obelisken, Zäune
Verwendung Küchenkraut, blühender Sichtschutz
Besonderes einzige fast weiße Sorte,
unkomplizierter Dauerblüher, essbar

Kapuzinerkresse 'Milkmaid' (Tropaeolum majus)

Dies ist die einzige fast weiße Kapuzinerkresse-Sorte. Die Ausprägung der weißen Farbe hängt unter anderem von der Wetterlage, dem Sonnenschein im Frühsommer ab. Im "dunkelsten" Fall wird Milkmaid cremig-zartgelb. Wenn man ihr ein Spalier anbietet, klettert sie auch in die Höhe (bis 2 m). Wichtig ist, dass das Spalier viele Verstrebungen hat, denn "klettern" bei Kapuzinerkressen heißt, dass die Blätter sich beim Wachsen der Trieb in den Verstrebungen verheddern und so die Triebe immer weiter nach oben wachsen. Echte Kletter-Rankorgane haben Kressen nicht. Gut eignen sich Eisenspaliere mit vielen Streben oder unsere Weidenspaliere (siehe Rubrik Spaliere). 

Kapuzinerkresse  wächst rasant, entwickelt ein sehr dichtes Blattwerk aus runden großen Blättern und blüht unermüdlich bis zum Frost. Alle Kapuzinerkressen zeichnen sich durch ihre vielfältigen Verwendungsmöglichkeiten aus. So wallen sie über Balkonkästen oder kleine Steinmauern hinab, schmücken Blumenampeln oder dienen als sehr gute üppige Beet-Bodendecker. In Gemüsegärten dienen sie als Schädlingsbekämpfer, indem sie z.B. Blattläuse von anderen Pflanzen fernhalten. Auch sonst haben sie ihre Berechtigung im Gemüsegarten, denn Blätter, Blüten und auch die eingelegten Samen sind essbar und darüberhinaus eine Zierde für sommerliche Salate und Buffets.

Bei einem zu nährstoffreichen Boden produzieren die Pflanzen fast nur noch Blätter und kaum noch Blüten. Wird Verblühtes jedoch regelmäßig entfernt und auf Düngung verzichtet bzw. - falls wirklich nötig - nur sehr wenig mit Kompost gedüngt, nimmt die Blütenfülle erst durch den winterlichen Frost ein Ende.

Falls die erste Aussaat durch Blattläuse zu unansehnlich wird, lohnt sich eine Folgeaussaat im Sommer. Die Pflanzen wachsen rasch und sind weitaus seltener von Läusen befallen.

Eine ganze Reihe weiterer Hintergrundinformationen über Kapuzinerkresse haben wir hier für Sie zusammengestellt.

Tütcheninhalt: 25 Samen

Art. Nr.: K15

2,35 €
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